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Renate Golletz
Taijiquan

Tanzmaus

Taijiquan

Taijiquan

Gesundheitsübung, Meditation und Kampfkunst vereinigen sich im Taijiquan. Ruhig, doch energetisch, mühehols aber voller Kraft, gelassen und hellwach: Aus scheinbaren Gegensätzen entstehen neue Qualitäten, die Lebendigkeit und Bewusstheit steigern.

Taijiquan (sprich: tai-dschi-tchuan), oder kurz "Taiji", veraltet auch
"T'ai Chi Ch'uan" oder "Tai Chi"

Gelassen und Hellwach

Taijiquan ist eine alte chinesische Kunst der Selbstverteidigung. Langsame, gleichmäßig fließende Bewegungen entspannen den Körper und beruhigen den Geist, harmonisieren und beleben zugleich. Die zunehmend intensivierte Körperwahrnehmung unterstützt eine positive Persönlichkeitsentwicklung und bringt das Äußere mit dem Inneren in Einklang. So führt das wachsende Gefühl für das körperliche Gleichgewicht eine geistige Ausgeglichenheit mit sich. Die konzentrierte Langsamkeit fördert eine tiefe und gleichmäßige Atmung wodurch Stress und Unruhe abgebaut werden. Das Ausführen einer festgelegten Bewegungsabfolge, der sogenannten Form, verstärkt die Wahrnehmung im Raum, verbessert die Koordination und Flexibilität, was wiederum eine steigende Selbstsicherheit begünstigt. Bei regelmäßiger Praxis steigert Taijiquan das allgemeine Wohlbefinden und beugt vielen Krankheiten vor.

Der wichtigste Grund das Taijiquan zu erlernen ist, dass dir, wenn du endlich zu einer gewissen Einsicht gelangt bist und verstehst, worum es im Leben geht, dann noch etwas Gesundheit geblieben ist, um es zu genießen.

Professor Zheng Manqing