Posted by / Absender Oswald (No email given) on 26.Mai 2004 um 23:34:52:
In Reply to: Mut und Friedfertigkeit angesichts Staatsterrorismus posted by Anke on 26.Mai 2004 um 23:17:32:
Anke:
Wie folgender bericht schreibt, wird vermutet, daß die Hinrichtungsopfer NICHT "nur" verbrannt werden.....
"Hat von Hagens Hinrichtungsopfer plastiniert?
Der Initiator der "Körperwelten"-Ausstellung bezog auch Leichen aus China - Tote hatten Schusslöcher im Kopf
Gunther von Hagen präsentiert eines seiner Ausstellungsstücke
Foto: dpa
Hamburg - Der Erfinder der umstrittenen Ausstellung "Körperwelten", Gunther von Hagens, soll angeblich in China in großem Stil Leichen zum Präsentieren aufbereiten, darunter auch die Körper von Hingerichteten. Bei einer Inventur in seinem Unternehmen im nordwestchinesischen Dalian am 12. November 2003 seien 647 Leichen gezählt worden, berichtete das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Dabei handelt es sich offenbar nicht nur um Leichen von Spendern und medizinischen Einrichtungen. Dokumentierte Verletzungen belegten, dass unter den Toten offenbar auch chinesische Hinrichtungsopfer seien.
So heiße es bei einigen Leichen "Bauchdecke kreuzweise aufgeschnitten" - laut "Spiegel" ein deutlicher Hinweis darauf, dass dem Toten alle Organe entnommen wurden, was in China bei Hinrichtungsopfern üblich sei. Bei der Inventur in "Von Hagens Plastination Ltd." in Dalian wurden neben den ganzen Leichen "noch 3909 Leichenteile wie Beine oder Hände aufgeführt und 182 Föten, Embryos und Neugeborene mit Seriennummer, Größe, Alter und Geschlecht katalogisiert".
Am 12. November 2001 wurde in einem Bunker der Plastination Ltd. ein Lastwagen mit 27 toten Männern und vier Frauen entladen, die noch Kleidung trugen. Ebenso wurden während einer staatlichen Säuberungswelle gegen angebliche Kriminelle in Dalian zwei Leichen angeliefert. Die Köpfe der Toten hätten ein "Einschussloch" aufgewiesen. Hagens räumte ein, dass Mitarbeiter seines Unternehmens die Leichen damals angenommen hätten. Er selbst sei über den Vorgang "entsetzt" gewesen und habe die Mitarbeiter später entlassen.
Hagens und seine Ehefrau Angelina haben bei der Beschaffung von Leichen schon früh eine ungewöhnliche Kreativität an den Tag gelegt. Nach dem Tod des Fürsten von Thurn und Taxis 1990 haben sie der Witwe Gloria angeblich angeboten, ihren verstorbenen Mann zu plastinieren. Anderes würde "seiner Persönlichkeit nicht gerecht werden". Von Hagens wird frühestens am kommenden Dienstag detailliert zu den Vorwürfen Stellung nehmen.
In Dalian richteten "rund 170 straff geführte chinesische Arbeiter" die Leichen wie am Fließband her, enthäuteten formalingetränkte Körper und pumpten Kunststoff in die Adern. Behandelt werde "in Formalin fixiertes Rohmaterial aus China, Russland und Kirgisien", dessen Wege in Heidelberg gesteuert würden. Chinesische Mediziner kritisierten bereits vergangenem November, dass aus Leichen Kapital geschlagen werde...."
http://www.welt.de/data/2004/01/19/225239.html
Im SPIEGEL ist ein sehr ausführlicher Berichtdarüber erschienen..
Einer von unseren netten chinesischen Mit-Diskutanden hatte letzhin gemeint....daß habe nichts mit dem "kommunismus" in China zu tun...
Die Chinesen "finden nur zu sich selbst... "
Ich hatte BISHER NICHT gewußt, daß "Leichenverscherbeln" eine "alte chinesische Sitte" ist... !
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