ReisenYunnan

Shilin Kalksteinwald in Yunnan
Kalksteinwald
(Serie)

Der Stand eines Straßendoktors mit Kräutermedizin
Medizinstand
Landschaft bei Kunming
bei Kunming
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Yunnan liegt im Süden Chinas und grenzt an Vietnam, Laos und Burma. Von ewigem Schnee bedeckte Berggipfel gibt es hier genauso, wie tropische Dschungel mit Elefanten und Affen. Ein drittel der Bevölkerung gehört nationalen Minderheiten an, die ihre eigene Kultur nicht nur in ihren Trachten, sondern auch in Musik und Tanz pflegen.

Die Hauptstadt Kunming wird auch "Stadt des Frühlings" genannt. Dank seiner Lage in den Subtropen in 1894 Metern ?d.M. erfreut sich Kunming unter allen Städten Chinas des angenehmsten Klimas. Der 330 qkm große Dianchi-See trägt sehr zum Wohlbefinden der Besucher bei. Die Stadt ist von Bergen umgeben. Auf den westlichen Hügeln gibt es den Huating Tempel aus dem 14. Jh. und den Taihua Tempel, von wo aus man den schönsten Blick auf einen Sonnenaufgang über dem See hat, sowie den Sanqing Turm, einst ein Sommeraufenthalt für den Kaiser.

Der Qiongzhu Tempel, 18 km nordwestlich von Kunming beherbergt 500 lebensgroße Statuen von Arhats (daoistischen Halbgöttern).

80 km weiter liegt der versteinerte Wald von Lunan, ein beeindruckender Anblick. Die heißen Quellen von Anning enthalten Kalzium, Magnesium und Sodium.

Xishuang Banna, eine tropische autonome Präfektur, liegt 742 km südwestlich von Kunming. Obwohl der Weg dorthin etwas beschwerlich ist, werden die Besucher durch die überwältigende Natur, verbunden mit der Freundlichkeit und Gastfreundschaft der dort lebenden 14 Nationalitäten reich entschädigt. Im April feiern die Dai ihr Wasserspritz-Fest, bei dem auch der zufällige Tourist von oben bis unten durchnäßt wird. In der Nähe der Grenze gibt es ein Reservat für 300 wilde Elefanten.

Lijiang, im Nordwesten Yunnans ist auch ein lohnendes Reiseziel. Der Yu Long-Berg erhebt sich hier 6.000 Meter ?d.M. und die Naxi (eine der chinesischen Nationalitäten) kleiden sich in abgelegeneren Gebieten noch immer mit Schafsfell-Umhängen und benutzen eine eigene "Hieroglyphen"- Schrift.

Xiaguan ist die Hauptstadt der autonomen Region Dali Bai. Es gibt die farbenfrohen Trachten der Nationalitäten, alte Städte und den Ausblick auf schneebedeckte Berge. Die Burmastraße wurde von 1937 bis 1939 von Tausenden von chinesischen und burmesischen Tagelöhnern erbaut und von den Alliierten bis 1942, als die Japaner Burma besetzten, benutzt. Von dem Erhai See nimmt man an, da?er vor 2.000 Jahren von Menschen angelegt wurde. Die Inseln dort sind von Fischern der Bai-Nationalität bewohnt. Am Westufer befindet sich der vor 1.000 Jahren erbaute Santa Si- Tempel mit seinen drei Pagoden. Von hier aus hat man einen wunderbaren Ausblick auf den See und die Berge dahinter.

An der Nordseite des Sees befindet sich die Schmetterlingsquelle, die von einem riesigen Baum überschattet wird. Im Frühling erscheinen hier Tausende exotische Schmetterlinge.

In Dali, 10 km nördlich von Xiaguan, wird der beste Marmor Chinas hergestellt. Einige der Häuser sind mit Marmor gebaut. Im dritten Mondmonat wird hier ein Markt veranstaltet, bei dem Pferde, Maultiere und Medizin die Besitzer wechseln und Pferderennen veranstaltet werden.

In Xizhou, direkt nördlich von Dali kann man bemerkenswerte Architektur der Bai bestaunen, bei der auch Marmor verarbeitet wurde.

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Zuletzt geändert am 10.08.07 von Chinalink W. Odendahl