ReisenHubei

Blick von der weißer-Kranich-Pagode über Wuhan
Wuhan

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Hubei liegt ziemlich genau in der Mitte Chinas. In der Frühlings- und Herbst- Periode befand sich hier das Königreich Chu. Aufgrund ihrer außergewöhnlich günstigen Lage war diese Region stets wirtschaftlich und kulturell hoch entwickelt. Hier treffen sich die zwei wichtigsten Transportwege Chinas, der Changjiang (Yangtze) und die Eisenbahnstrecke Guangzhou-Beijing. Im Norden sind die "zentralen Ebenen", Zhongyuan, und im Süden der Dongting- See. Für Naturliebhaber bietet Hubei die grünen Teppiche der Reisfelder, klare Seen, wilde Kirschblüten und im Westen rauhe Berge mit Wäldern, Höhlen und kühlenden Quellen. Eine Schiffsfahrt auf dem Changjiang (Yangtze) führt durch schöne Landschaften und historisch bedeutsame Gebiete.

Die Hauptstadt Wuhan erreicht man am besten mit dem Flugzeug. Im Chaos der modernen Stadt kann man leicht vergessen, da?sie schon im 11. Jh. vor unserer Zeitrechnung gegründet wurde. Während der Frühlings- und Herbst- Periode stand sie unter der Herrschaft der Chu, später, während der Periode der drei Reiche, war sie Teil des Königreichs Wu. Während der Republikanischen Revolution von 1911 wurde hier ein wichtiger Sieg gegen die herrschende Qing- Dynastie errungen. Seit 2000 Jahren ein wichtiger Hafen, ist Wuhan heute die fünftgrößte Stadt Chinas und ein kulturelles Zentrum mit zahlreichen Instituten und Universitäten.

Der erste Besuch in Wuhan sollte dem "Turm des gelben Kranichs", huanghe lou, gelten. Er ist einer der 3 größten historischen Türme Chinas mit einem wunderbaren Ausblick über die Stadt und den Changjiang. Erbaut im Jahre 223, steht er mit einer Höhe von 51 Metern auf dem "Schlangenhügel" und überblickt die 1670 Meter lange Changjiang- Brücke. Auf der anderen Seite des Flusses befindet sich der "Schildkrötenhügel", bedeckt mit grünen Bäumen und dem Tempel des Yu. Auf der Spitze befindet sich der Wuhan- Fernsehturm. Auf dem Ostsee kann man bei einer Bootsfahrt entspannen und frische Luft tanken, während man sich von den sanften Wellen schaukeln läßt. Im Frühling weht der Duft der Pflaumenblüten von der Insel Moshan in der Mitte des Sees herüber. In Wuhan gibt es zwei sehenswerte buddhistische Tempel, den über 300 Jahre alten Guiyuan Tempel mit beeindruckenden 500 lebensgroßen Arhatfiguren und den 630 erbauten Baotong Tempel. Auf dem Hongshan-Hügel befindet sich eine 45 Meter hohe, 7stöckige Pagode aus dem Jahre 1279, von der aus man einen hervorragenden Ausblick auf die Umgebung hat. Im Hubei Provinzmuseum kann man historische Schätze bewundern. Es gibt viele Stücke aus archäologischen Ausgrabungen, Bronzen, Waffen, Lackgeräte, Musikinstrumente, Gold und Jade, die in dem 2.400 Jahre alten Zenghouyi (Fürst Yi aus der Zeit der Streitenden Reiche) Grab gefunden wurden. Auch ein komplettes Set mit Ritualglocken kann bewundert werden.

In der Umgebung gibt es die berühmten "Roten Klippen", chibi, wo die Drei Reiche sich bitter bekämpften.

Im östlichen Hubei gibt es zwei Berge, beide bedeckt mit grünen Wäldern und umgeben von malerischen Nebeln. Auf dem Wudang-Berg gibt es ein großes daoistisches (taoistisches) Zentrum mit dem "Tempel des purpurnen Himmels". Eine der bekanntesten Kung-Fu-Schulen, das Wudang-Kung-Fu wurde hier von dem daoistischen Mönch Zhang Sanfeng entwickelt. Für den ermüdeten Städter ist dieser daoistische Berg eine Städte des Friedens und der Ruhe.

Auf dem Shennongjia- Berg, dem der legendäre Gott der Landwirtschaft, Shennong, Pate stand, hat man ein Naturschutzgebiet mit zahlreichen seltenen Pflanzen und Tieren eingerichtet. Wer sich die Zeit nimmt, eine Trekking-Tour zu unternehmen, wird mit dem Erlebnis von uralten Pinien, naturbelassenen Wäldern in Nebeln und weißen Wolken, Wasserfällen und dem Anblick von wilden Tieren, unter anderem Pandas, Goldaffen und sogar Tigern und Leoparden belohnt.

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Zuletzt geändert am 10.08.07 von Chinalink W. Odendahl