ReisenHong Kong (Hongkong)

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Hong Kong Standard Charter Bank von der Bank of China aus fotografiert
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Werbung anläßlich der Übernahme durch die VR China 1997
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Ein kleiner Hafen in der Nähe von Hong Kong
Kleiner Hafen
bei Hong Kong
(Serie)
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Hong Kong kann in drei Hauptgebiete unterteilt werden: die Insel Hong Kong ("Weihrauch- Hafen"), mit etwa 18 Kilometern Länge und bis zu acht Kilometern Breite. Dazu gehören die sie umgebenden kleineren Inseln.
Die Halbinsel Kowloon ("Neun Drachen") und die Stonecutters-Insel, die zusammen eine Fläche von zehn Quadratkilometern haben, sowie
die New Territories, die hauptsächlich aus einem großen Festlandsgebiet und der Insel Lantau bestehen und die restliche Landfläche einnehmen. Die ehemalige britische Kronkolonie liegt zum Teil im Bereich des Deltas des Flusses Zhu Jiang ("Perlenflu?quot;), auf dem man über Nacht mit dem Boot nach Guangdong (Kanton) fahren kann. Ein großer Teil von Hong Kong ist hügelig; die höchste Erhebung ist mit 958 Metern der Tai Mo Shan in den New Territories, gefolgt vom Lantau Peak auf der Insel Lantau, der eine Höhe von 934 Metern hat. Beträchtliche Flächen kamen durch Landgewinnung hinzu. Ein ernstes Problem ist der Trinkwassermangel: Der größte Teil der Wasserversorgung wird über das Festland China abgewickelt. Dies war sicher auch ein entscheidender Grund dafür, da?die Kronkolonie im Juli 1997 an China zurückgegeben wurde.

Die Rückgabe an China

Nach 156 Jahren ging in der Nacht zum 1. Juli 1997 die britische Kolonialherrschaft über die Kronkolonie Hong Kong zu Ende. Im Rahmen der mitternächtlichen Zeremonie übergab Prinz Charles stellvertretend für die britische Monarchin Elisabeth II. vor mehr als einer Million Menschen die Stadt offiziell an den chinesischen Staatspräsidenten Jiang Zemin. Das Staatsoberhaupt der Volksrepublik China bekräftigte die im Rückgabeabkommen vom 19. Dezember 1984 vertraglich fixierte Zusicherung, der florierenden Metropole gemäß dem Prinzip "Ein Land, zwei Systeme" als Sonderverwaltungsregion weitreichende wirtschaftliche und politische Autonomie einzuräumen. "Hong Kong ist eine wichtige Brücke Chinas zum Rest der Welt", sagte Jiang.

Sechs Stunden nach dem Machtwechsel rückten 4.000 bewaffnete Soldaten der Volksbefreiungsarmee auf Kriegsschiffen, in Hubschraubern und Panzerfahrzeugen in die Stadt ein. Am selben Tag noch wurde das 1995 erste frei gewählte Parlament Hong Kongs durch einen von Peking berufenen "provisorischen Legislativrat" unter der Führung des Großreeders Tung Chee-hwa ersetzt und eine Dependance des chinesischen Außenministeriums eröffnet, die als Verbindungsbüro zwischen der Regierung in Hong Kong und der Pekinger Führung dienen soll.

Mit der Rückgabe Hong Kongs, das seit der Besetzung durch britische Truppen im Gefolge des Opiumkriegs 1841 mit vorübergehender Unterbrechung durch die japanische Invasion im 2. Weltkrieg als Kronkolonie des Empires und Mitglied des Commonwealth of Nations unter der Oberhoheit des Vereinigten Königreichs stand, endet eine Ära, die vor allem nach der Machtübernahme in China durch ihre Westorientierung zu beispielloser wirtschaftlicher Prosperität der Hafenstadt am südchinesischen Meer geführt hat. Bevor die britische Fahne eingeholt wurde, hatte der britische Thronfolger den Bürgern Hong Kongs versprochen, dass man in Großbritannien die Entwicklung der Stadt aufmerksam weiterverfolgen werde: "Unsere Verpflichtung und unsere starke Bindung an Hong Kong werden fortdauern." Der scheidende Gouverneur Chris Patten wünschte seinen ehemaligen Schützlingen Glück und Erfolg. Premierminister Tony Blair verlieh seiner Hoffnung auf eine "starke und stabile Partnerschaft" mit der Volksrepublik Ausdruck und forderte die Regierung in Peking auf, Hong Kong vereinbarungsgemäß echte Autonomie zu gewähren. Sein Außenminister Robin Cook verlangte baldige freie und faire Wahlen, die der neue Hong Konger Regierungschef Tung seinerseits für Mai nächsten Jahres in Aussicht stellte.

In Beijing (Peking) erklärte Ministerpräsident Li Peng unterdessen alle Hong Kong betreffenden Fragen als "innere Angelegenheiten" der Volksrepublik, in die sich kein Land einmischen dürfe. Nächste Ziele der "friedlichen Wiedervereinigung" seien die portugiesischen Überseegebiete Macao und Taiwan.

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Zuletzt geändert am 10.08.07 von Chinalink W. Odendahl