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Die Luoyang-Grotten
Bei Luoyang

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Henan liegt in der Mitte Chinas. Hier ist die Wiege der chinesischen Zivilisation, wo auch die ältesten Orakelknochen gefunden wurden. Die ältesten buddhistischen Tempel, die Luoyang-Grotten (Longmen dong), kann man hier besichtigen.

Zhengzhou, die Hauptstadt, befindet sich 20 km südlich des "gelben Flusses". Im Henan- Provinzmuseum, einem der bestausgestatteten Chinas, kann der historisch Interessierte wahre Berge von Schätzen finden. Im benachbarten Dahecun ("Flußdorf") wurden bei archäologischen Ausgrabungen Spuren von neolithischen Kulturen von vor über 5.000 Jahren gefunden.

75 km südwestlich von Zhengzhou ist einer der berühmten "fünf Berge", der Songshan-Berg. Unter anderem ist er bekannt für das Shaolin-Kloster, wo Generationen von chinesischen Mönchen Kung-Fu erlernten. Hier kann man auch den "Pagodenwald" besichtigen, in dem 240 Miniaturpagoden aufgebaut wurden. In einem anderen Tempel auf dem Berg befindet sich die älteste Pagode Chinas.

75 km östlich von Zhengzhou und 10 km südlich des "gelben Flusses" liegt Kaifeng, das mehrere Dynastien lang Hauptstadt des chinesischen Reiches war. In den 2.600 Jahren ihres Bestehens erlebte die Stadt 12 große Überschwemmungen durch den "gelben Flu?quot;. Trotzdem ist die Stadt heute noch beinahe intakt und der Erdwall um die Stadt steht unbeschädigt. Für die Touristen wurde eine Straße im Stil der Song-Zeit nach alten Gemälden angefertigt.

Eine weitere alte Hauptstadt ist Luoyang, 25 km südlich des gelben Flusses. Berühmt ist die Stadt vor allem wegen der Longmen-Höhlen und dem Tempel des weißen Pferdes. Die Longmen Höhlen sind die wichtigsten unter Chinas 19 Höhlentempeln. Sie erstrecken sich über 1.000 Meter und beherbergen über 100.000 buddhistische Bilder zwischen 2 cm und 17,4 Metern. Der "Tempel des weißen Pferdes", der erste buddhistische Tempel Chinas, hat seinen Namen von den weißen Pferden, auf denen die beiden indischen Mönche, die heilige Schriften hierher brachten, geritten sind. Auch das Grab des Guan Yu, dem "Gott des Krieges" der Chinesen, kann man hier besuchen. Als Souvenir sind die exquisiten Nachbildungen der Palastlaternen und der dreifarbigen Tang- Porzellanwaren beliebt.

Anyang, eine der ältesten Städte Chinas, war die Hauptstadt der ersten chinesischen Dynastie, der Xia. Hier wurden auch die ersten Schriften auf Schildkrötenpanzern gefunden. In den Ruinen der Yin fand man die Ruinen von Palästen, königliche Gräber, Bronzen und Jadestücke. Im Yuan-Mausoleum liegen die sterblichen Überreste eines Qing- Beamten, der sich im Jahre 1915 zum Kaiser erklärte und 1916 starb.

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Zuletzt geändert am 10.08.07 von Chinalink W. Odendahl