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Befreiung von Zuzahlungen zu Arznei-, Verband-, und Heilmitteln, Fahrtkosten und Zahnersatz.

Allgemein Die Zuzahlungen zu Arzneimitteln betragen je nach Packungsgröße 4 € (N1), 4,50 € (N2) oder 5 € (N3) je verordnete Packung.
Sollte der gesetzlich vorgeschriebene Verkaufspreis eines Medikamentes unter dem jeweiligen Zuzahlungsbetrag liegen, fallen nur die Kosten für das Medikament an. Regel ist: "Der Versicherte zahlt immer den günstigsten Preis".
Sonderfälle sind die Medikamente die unter die "Festbetrags-", die "Aut-Idem-Regelung" fallen oder in der "Negativliste" stehen. Für diese Medikamente müssen oft erhöhte Zuzahlunghen geleistet werden, oder dürfen gar nicht mehr zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung abgegeben werden.
Maximal werden Ihnen 2% des Bruttoeinkommens zugemutet. 1. Teilweise Befreiung:
Wer die Einkommensgrenzen für die vollständige Befreiung überschreitet, dem werden Eigenbeteiligungen in Höhe von höchstens 2 % des Bruttoeinkommens zugemutet.
Bsp.: jährliches Bruttoeinkommen beträgt 25.000 € - 2 % entsprechen dann 500 €.  Wenn der Versicherte mehr als 500 € pro Jahr an Eigenbeteiligungen für Arznei-, Verband- und Heilmitteln nachweisen kann, wird der übersteigende Betrag von der Krankenkasse rückerstattet, bzw. für das restliche Jahr eine Befreiuung ausgestellt.
Auch hier wird für Angehörige ein Freibetrag berücksichtigt. Er beträgt 2003 für den ersten Angehörigen 4284 € und für jeden weiteren Angehörigen 2856 € jährlich.
Chronisch Kranke 2. Besondere Regelung für chronisch Kranke:
Als "chronisch krank" gilt, wer mit der selben Krankheit seit mehr als einem Jahr in ärztlicher "Dauerbehandlung" ist. Wer ein Jahr 1% des Haushalts Bruttoeinkommens entrichtet hat, kann eine Befreiung von den Zuzahlungen erlangen.
Diese Befreiung gilt für die weitere Dauer der Behandlung der chronischen Krankheit, welche alle 2 Jahre durch ein ärztliches Attest nachgewiesen werden muß.
Die Zuzahlungen entfallen nur für den Kranken selbst, nicht für Familienangehörige.
Sammeln Sie Quittungen für Ihre Zuzahlungen. 3. Was zu tun ist:
Stellen Sie einen Antag auf Befreiung von den Zuzahlungen bei Ihrer Krankenkasse. Um den Nachweis über geleistete Zuzahlungen zu erbringen, müssen sämtliche Quittungen für die erbrachten Kassenleistungen , bei denen ein Eigenanteil zu tragen ist, gesammelt werden. Hierzu zählen sowohl die Zuzahlungen bei Arzneimitteln, Verbandstoffen, Heil- und Hilfsmitteln, als auch der Anteil an ärztlich veranlassten Krankenfahrten, sowie der Selbstbehalt bei Heilmitteln (z.B. Massagen und Krankengymnastik)
Für die Medikamente können wir unseren Kunden den besonderen Service anbieten, die Zuzahlungsquittungen für Sie in unserem Computer zu sammeln. Dadurch entfällt für Sie nicht nur das lästige Rechnen am Jahresende, es gehen auch keine Belege mehr verloren. Außerdem trennen wir in Ihrer Sammelquittung die Summen Ihrer Ausgaben korrekt nach Rezeptgebühren und Selbstmedikation , wie von den Krankenkassen gefordert.
Wenn Sie die "2%-Grenze" der Krankenkasse nicht erreichen, können Sie immer noch versuchen, sämtliche Ausgaben für Medikamente bei der Steuer als "außergewöhnliche Belastung" geltend zu machen.
Weiterhin sind wir durch Speicherung Ihrer ständigen Medikamente immer schnell in der Lage, Ihnen bei der Verordnung von neuen Arzneien Auskunft über etwaige Wechselwirkungen zu geben. Hierzu benötigen wir nur wenige persönliche Daten sowie Ihr Einverständnis.

Wir freuen uns auf ein persönliches Gespräch.

 


Impressum | Zuletzt bearbeitet: 04.12.2014.